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James Heeley – Düfte eines Philosophen

Geschaffen von dem englischen Parfumeur und Designer James Heeley, werden Heeley Eaux de Parfum in Frankreich hergestellt. Dabei liegt stets ein besonderer Augenmerk auf seltenen, edlen Inhaltsstoffen der besten Qualität.

Erzählen Sie uns mehr über die Philosophie Ihrer Marke. Heeley als Marke hat ja kein speziellles ‘Konzept’ oder Marketing Strategie.

James Heeley (JH): Das Konzept, so simpel es auch sein mag, ist “Duft”. Es begann vor fast fünfzehn Jahren als kleines Projekt, welche über die Jahre stetig wuchs. Die Dufte sind wie ein jahrelanges olfaktorisches Tagebuch. In meiner Philosophie des Duftkreierens versuche ich die ferne Idee der Perfektion zu erlangen. Natürlich ist Perfektion unmöglich, aber die Idee des Versuchs den perfekten Duft einzufangen, um eine Idee zu repräsentieren, fasziniert mich. Ich möchte, dass meine Düfte immer elegant, interessant, ausbalanciert und lebendig wirken.  

Was denken Sie, was für eine Rolle ein Duft für eine Person spielt? Glauben Sie, dass Duft das Leben eines Menschen ändern könnte? Kennen Sie Beispiel hierfür?

JH: Ein Parfum zu tragen sollte nicht kompliziert sein. Es gibt keine Regeln. Sie müssen Ihrem Instinkt folgen. Duft kann eine unerwartete Dimension im Leben sein, aber das kann nicht über Nacht passieren. Duft ist eine Erweiterung vom eigenen Intellekt und der eigenen Persönlichkeit. Natürlich ist Duft in der Lage Erinnerungen hervorzurufen, aber mir ist noch wichtiger, dass Ideen, Emotionen und Imagination durch Düfte angeregt werden können. Ich glaube nicht, dass ein spezieller Duft das eigene Leben ändern kann. Es ist nur eines von vielen Dingen im Leben, die der Ursprung von Freude sein können, wie auch gutes Essen, Musik und Schönheit in jeder Form. 

Arbeiten Sie momentan an einem neuen Parfum? Wenn ja, was hat Sie dazu inspiriert?

JH: Ich arbeite immer an neuen Düften, aber nicht alle davon werden einen Platz im Sortiment bekommen. Meine Inspiration kommt aus sehr unterschiedlichen Quellen. Oft werden Ideen geboren, wenn ich gerade an anderen Dingen arbeite und so führt eine Sache zur Nächsten – wie etwa „vielleicht sollte ich dies noch mit dem versuchen und ja, es könnte auch hiermit sehr gut funktionieren“. Ideen kommen aus dem Rohmaterial selbst oder aus flüchtigen Duft Momenten, die ich sehr gerne reproduzieren möchte. Ideen können aus Landschaften, Natur, Filmen, Büchern oder sogar kleinen alltäglichen Unfällen entspringen. Ich habe oft mitten in der Nacht oder früh am Morgen Ideen, wenn ich nicht schlafen kann. Ideen hören nie auf. Sie sind ein Teil des Lebens. Und das ist ein ständiger Kampf! Zu viele Ideen und nicht genug Zeit.

Welche neuen Düfte haben sei bei Pitti Fragranze präsentiert? Was hat Sie zu deren Kreation inspiriert?

JH: Mein neuer Duft heißt ‚Chypre 21’. Es ist ein klassisches Chypre, welches die Lehrbuchzutaten Bergamotte, Rose, Patschuli und Eichenmoos enthält. Es erinnert stark an die ultra chice Pariser Gesellschaft des letzten Jahrhunderts. Es ist sehr 16ème! Aber es ist unisex, ein modernes Chypre für das 21te Jahrhundert.

Was können Sie über die diesjährigen Trends in der Nischenparfümerie sagen?

JH: Ich folge Parfümtrends nicht wirklich. Ich glaube, dass Trends aber oft von anderen verfolgt werden. Ich bin zu sehr in meine eigenen Projekte vertieft, um alle Trends wahrnehmen zu können.

 

Die Produkte von James Heeley sind in den Schadow Arkaden und im Sevens erhältlich.

 

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